Saisonfrüchte im Monat August:


Äpfel, Karotten, Birnen, Erdbeeren, Johannisbeeren, Aprikosen, Gurken, Heidelbeeren, Himbeeren, Kirschen, Pfirsiche, Hagebutten, Mirabellen, Tomaten, Pflaumen, Zwetschgen, Brombeeren und Holunder

Methoden und Verarbeitungsarten

Hier finden Sie die wichtigsten Methoden um Früchte und Gemüse ins Glas zu bringen:

  • Einkochen
    Eine sehr einfache Methode, das Einmachgut wird in saubere und möglichst sterile Gläser oder Flaschen gefüllt. Diese werden dann verschlossen und in Wasser gestellt. Das Wasser wird zum Kochen gebracht und die Gläser müssen darin einige Zeit kochen. Einkochautomaten können die Arbeit erleichtern. Die Gläser kühl, trocken und dunkel lagern.
  • Konfitüre und Marmeladen
    Konfitüren und Marmeladen unterscheiden sich nur darin, ob ganze Früchte oder kleingeschnittenes Obst verwendet wird bzw. in eigentlichen Marmeladen werden nur Zitrusfrüchte verwendet.
    Marmeladen und Konfitüren lassen sich sehr einfach herstellen. Sie benötigen nur Obst oder Gemüse nach Belieben und entsprechend Zucker zur Haltbarmachung und eventuell, je nach Fruchtsorten noch Pektin, welches für die Gelierung zuständig ist. Dies wird zusammen so lange gekocht, bis die Masse beginnt fest zu werden. Dann nur noch in saubere Gläser füllen und diese gut verschließen.
Plaumen
  • Gelees
    Hier wird der rohe Fruchtsaft mit Zucker, Pektin und ggf. noch Säure vermischt und zum Kochen gebracht. Heraus kommt eine klare und schimmernde Masse, die gerne aufs Brot gegessen wird.


  • Chutney
    Die Grundzutaten bei Chutneys sind immer Säure, Gewürze und Süßmittel. Diese aus Indien stammenden Soßen lassen sich mit den unterschiedlichsten Gemüsen und vor allem Obst herstellen. Manche müssen noch wochenlang reifen, andere können sofort genossen werden. Meistens ist ein Chutney relativ zähflüssig bis zur Konsistenz, die an eine Marmelade erinnert. Dies unterscheidet sie zum Ketchup.
  • Soßen und Ketchup
    Ketchup lässt sich nicht nur aus Tomaten sondern auch gut aus Paprika und anderen Gemüsen, oft auch mit Obst gemischt, herstellen. Soßen und Ketchup sind flüssiger als Chutneys und kommt ursprünglich aus China.
  • Einlegen in Essig
    Hier sind zwei Schritte nötig, zuerst muss das Gemüse gesalzen werden damit das Wasser entzogen wird und der Essig nicht verwässert. Dies geschieht oft mit einer Salzlake, in die das Gemüse eingelegt wird und ca 12 bis 48 Stunden drin bleibt. Die Lake sollte öfter gewechselt werden, wenn es heiß ist.
    Dannach wird das Gemüse in Gläser geschichtet und mit Essig oder gewürzten Essig (süß oder nur mit Gewürzen) aufgegossen. Bei weichen Pickles gleich mit dem heißen Essigsud, bei kackigen Pickles mit dem abgekühlten Essigsud.
  • Einlegen in Öl
    Das Öl bewirkt einen luftdichten Abschluss über dem Einmachgut. Da aber Öl selbst nicht konserviert, müssen die Zutaten vorher vorbehandelt werden. Sei es durch Trocknen, Einsalzen, Kochen oder Marinieren in Essig. Beim Öl immer auf die Qualität achten und lieber zu mildem Öl greifen, da sonst oft der Geschmack überdeckt wird.


  • Sirup und Most
    Der Fruchtsaft wird mit Zucker zusammen gekocht und somit konserviert, ohne dabei eine gelierende Wirkung zu erzielen. Dabei sind manche Früchte wie z.B. Äpfel durch ihren hohen Pektingehalt weniger gut geeignet, um sie selbst einzukochen. Diese lässt man lieber zu Most vergären statt mit den Äpfeln Marmelade zu kochen bzw.Einmachen.
  • Einlegen in Alkohol Bereits im Mittelalter haben die Mönche in den Klöstern festgestellt, daß sich Früchte im Alkool gut konservieren lassen und sogar noch vorzüglich schmecken. Auch der dadurch entstandene Likör ist sicher nicht zu verachten. Als Zutat eignen sich fast alle Alkoholika, sofern sie mindestens 40% Alkoholgehalt haben und fast alle Früchte.
  • Curds - Frucht-Eier-Creme
    Die aus England stammenden Fruchtcremes werden im Wasserbad so lange erhitzt, bis die Creme andickt. Das ständige Rühren dabei kann manchmal zur Geduldsprobe werden, da es oft bis zu 45 Minuten dauern kann. Der Klassiker hierzu ist der Lemoncurd. Leider ist die Haltbarkeit auf maximal 6 Monate begrenzt, wenn die Gläser 5 Minuten eingekocht werden und im Kühlschrank gelagert werden.
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